Das Problem am politischen System ist das politische System selbst

Tritt man in das System bzw. einer Partei ein, bekommt man in ihr/ihm einen Platz zugewiesen. Den Platz eines Mitgliedes einer Partei. Man ist auf einmal nicht mehr X oder Y, sondern ist es organisiert. Das System zeigt einem Wege auf, seine eigene Position zu verbessern. Z.B. den Weg, in den Vorstand, des Orts- oder Kreisverbandes der Partei gewählt zu werden. Von nun an veränderte sich das Leben.

Die politischen Inhalte werden nebensächlich. Es geht jetzt um die Beschaffung von Mehrheiten. Dazu gehört das buckeln nach oben, zu Ranghöheren und das treten zur Seite und nach unten zu denjenigen, die einem den Platz streitig machen könnten. Wenn öffentliche Wahlen anstehen, nicht innerparteiliche, da man dort die Mehrheiten völlig politikfrei organisieren kann, wird sich wieder an die Politik erinnert, und irgend etwas Staatstragendes aus dem Hut gezaubert, in der Hoffnung es werde schon reichen. Die ersten Plätze auf Listen sind für die Gewinner, die dahinter um Mitglieder warm zu halten. Das ist das System. Es zieht sich vom Ortsverband einer Partei bis in die Parteiführung lückenlos durch. Das Ziel ist es nicht eine gute Politik zu machen, sondern eine möglichst günstigen Platz im System zu erreichen.

Solange das so funktioniert ist das System falsch. Unser Parteiensystem ist begründet auf die Weimarer Republik. Das ist 100 Jahre her und die Möglichkeiten für Demokratie sind heute ganz andere als früher. Wir haben heute die Möglichkeiten für direkte Demokratie, die früher schon aus logistischen Gründen nicht funktioniert hätten. Nur wenn man dieses System verändert gibt es den Menschen Zeit und Möglichkeit sich um die Politik zu kümmern und nicht um ihren Platz im System.

Speicherbedarf von MariaDB reduzieren und ein bisschen Lizenz-Kram

MariaDBk

MariaDB ist eine Opensource-Datenbank, die zu MySql kompatibel ist.
Selbst die Objekte in den Verzeichnissen tragen die gleichen Namen wie die von MySql.
Das macht eine Migration sehr einfach.
Ich benutzt MariaDB auch als Datenbank für kleinere Projekte im Zusammenhang mit Lazarus und den Zeos-Datenbank-Objekten.

MySql wurde durch die Lizenzbedingungen von Oracle, die MySql von SUN übernommen haben uninteressant.
Man bekommt Lizenzprobleme wenn man die nicht unter der GPL stehende Clientbibliothek libmysql.dll verwendet. Ohne diese Datei ist jedoch ein Aufbau einer Verbindung zur Datenbank unmöglich.
Anfänglich wurde diese DLL auch zum Verbindungsaufbau zu MariaDB benötigt. Damit lief man, wie bei MySql in die Oracle-Lizenz-Falle. Mittlerwiele existiert jedoch eine eingensträndige Bibliothek für MariaDB »libmariadb.dll«, die unter der LGPL lizenziert ist.
Diese kann auf der MariaDB-Webseite heruntergeladen werden.
Somit ist MariaDB jetzt eine 100% zu MySql kompatible Opensource Alternative.
DIe libmariadb.dll arbeitet auch hervorragend mit den Zeos-Data-Objects zusammen.
Benennt man die libmariadb.dll in libmysql.dll um kann auch HeidiSQL damit arbeiten.

Die Installation von MariaDB benötigt rund 600MB Festplattenplatz. Das ist für eine Einplatzlösung meiner Meinung nach schon zuviel, man muß sich aber eben mal für eine Datenbank entscheiden. MySql kannte ich, MariaDB ist dazu kompatibel. Ich habe mir auch mal Firebird angesehen, war aber wenig begeistert.

Beim Start von mysqld.exe von MariaDB fiel mit auf, dass die Datenbank im Leerlauf schon 300MB RAM unter Windows verbrauchte. Dies schien mir unverhältnismäßig hoch zu sein. Durch Suche im Internet habe ich mir dann eine My.ini zusammen gebastelt, bei der der mysqld Prozess noch knapp 50MB benötigt. Man möge jetzt sagen: »Damit läuft die Datenbank wie ein Sack Nüsse«, jedoch merke ich das bei einer Einzelplatzinstallation bzw. wenigen Benutzern nicht.

Bitte bei dieser My.ini auf den Port der Datenbank achten ! Ich benutze den Port 3666 statt dem Standard-Port 3306 um mit evtl. besehenden Installationen nicht zu kollidieren.
Also bei Bedarf einfach ändern.

Mysql.ini für MariDB 5.5

# Example MySQL config file for small systems.
#
# This is for a system with little memory (<= 64M) where MySQL is only used
# from time to time and it’s important that the mysqld daemon
# doesn’t use much resources.
#
# MySQL programs look for option files in a set of
# locations which depend on the deployment platform.
# You can copy this option file to one of those
# locations. For information about these locations, see:
# http://dev.mysql.com/doc/mysql/en/option-files.html
#
# In this file, you can use all long options that a program supports.
# If you want to know which options a program supports, run the program
# with the „–help“ option.

# The following options will be passed to all MySQL clients
[client]
#password    = your_password
port        = 3666
socket        = /tmp/mysql.sock

# Here follows entries for some specific programs

# The MySQL server
[mysqld]
port        = 3666
socket        = /tmp/mysql.sock
skip-external-locking
key_buffer_size = 16K
max_allowed_packet = 1M
###MOD001#####
aria_pagecache_buffer_size = 128K
aria_sort_buffer_size = 128K
query_cache_size = 0
###MOD001#####
table_open_cache = 4
sort_buffer_size = 64K
read_buffer_size = 256K
read_rnd_buffer_size = 256K
net_buffer_length = 2K
thread_stack = 240K

# Don’t listen on a TCP/IP port at all. This can be a security enhancement,
# if all processes that need to connect to mysqld run on the same host.
# All interaction with mysqld must be made via Unix sockets or named pipes.
# Note that using this option without enabling named pipes on Windows
# (using the „enable-named-pipe“ option) will render mysqld useless!
#
#skip-networking
server-id    = 1

# Uncomment the following if you want to log updates
#log-bin=mysql-bin

# binary logging format – mixed recommended
#binlog_format=mixed

# Causes updates to non-transactional engines using statement format to be
# written directly to binary log. Before using this option make sure that
# there are no dependencies between transactional and non-transactional
# tables such as in the statement INSERT INTO t_myisam SELECT * FROM
# t_innodb; otherwise, slaves may diverge from the master.
#binlog_direct_non_transactional_updates=TRUE

# Uncomment the following if you are using InnoDB tables
#innodb_data_home_dir = C:\\mysql\\data\\
innodb_data_file_path = ibdata1:10M:autoextend
#innodb_log_group_home_dir = C:\\mysql\\data\\
# You can set .._buffer_pool_size up to 50 – 80 %
# of RAM but beware of setting memory usage too high
innodb_buffer_pool_size = 16M
innodb_additional_mem_pool_size = 2M
# Set .._log_file_size to 25 % of buffer pool size
innodb_log_file_size = 5M
innodb_log_buffer_size = 8M
innodb_flush_log_at_trx_commit = 1
innodb_lock_wait_timeout = 50

[mysqldump]
quick
max_allowed_packet = 16M

[mysql]
no-auto-rehash
# Remove the next comment character if you are not familiar with SQL
#safe-updates

[myisamchk]
key_buffer_size = 8M
sort_buffer_size = 8M

[mysqlhotcopy]
interactive-timeout

Sinn und Unsinn von Koalitionsverhandlungen

Man kann die Politik mit der Börse vergleichen. Es gibt einen primären Markt und einen Sekundärmarkt. An der Börse wird für Unternehmen am Primärmarkt Geld für Produktionsgüter beschafft. Dieses kann für Maschinen sowie auch für Grundstücke oder andere Mittel eingesetzt werden um Güter zu produzieren. Der Sekundärmarkt dient dazu den Investoren eine möglichst hohe Rendite zu verschaffen. Der Sekundärmarkt hat heute den primären Markt überholt. D.h. es werden Gelder handelt denen kein Gegenwert gegenübersteht.

In der Politik sollte primär darüber verhandelt werden, wie die Geschicke eines Landes gestaltet werden können. Sekundär wird über Posten für einzelne Personen und natürlich die Machtstellung einer Partei verhandelt. Auch das ist heute in Schieflage geraten.

Das beste Beispiel dafür liefert die SPD. Ex Kanzler Schröder hat bereits während seiner Amtszeit durch den Bau einer Pipeline durch die Ostsee sein weiteres Fortkommen nach der Politik gesichert. Superminister Clement besetzte nach dem Ausscheiden aus der Politik einen lukrativen Posten in einer Zeitarbeitsfirma, die durch den Beschluss, der unter ihm eingeführten Hart IV Gesetze, boomte.

Die Moment laufenden Koalitionsverhandlungen sind nichts anderes, als das Verteilen von Posten, die Sicherung von Macht und sind Mittel zur Bereicherung der Verhandelnden.

Jedoch kann man hierfür keiner Partei den Schwarzen Peter zuschieben. Es ist das System, das die Menschen so verhandeln lässt. Es geht im Kapitalismus nicht darum Politik zu machen, sondern das Kapital zu vermehren und Märkte zu sichern.

Egal ob CDU oder SPD, warum sollten auch SPD Mitglieder bessere Menschen sein als die Mitglieder der CDU oder FDP, streben sie nach Macht und Geld. Mittel dazu ist die Politik.